|
||||
Berlin – Köln – Berlin – Heidelberg – HalleGeschrieben am 13. Mai 2010So sahen die letzten beiden Monate aus. Da so viel passiert ist, fasse ich ein wenig zusammen… Zunächst war die Interaktion mit dem kritischen Orchester in Berlin eine unendliche wertvolle Erfahrung. Auf diesem Niveau zu musizieren gibt wirklich einen Ausblick auf das, was man erreichen kann und hat mich endlos motiviert meinen Weg weiterzugehen. Die durchweg anspornende Kritik und Konstruktivität der Musiker waren schlicht und einfach fantastisch. Im Anschluss ging es zum Bundesjugendorchester. Die erste Durchspielprobe hatte bei dem Programm natürlich ihre Tücken aber es war enorm zu sehen was für eine Qualität die Musiker als Individuen mitbrachten. Danach ging es daran aus diesem Wilden haufen sehr guter Musiker ein Orchester zu formen, den Leuten zu zeigen worauf es eigentlich ankommt, wenn man eine Stimme zusammen mit 16 anderen in der Gruppe oder im Tutti mit 100 anderen spielt. Eine tolle Aufgabe, die wahnsinnig Spaß gemacht hat. Die Zusammenarbeit mit Mario Venzago ist schnell beschrieben: inspirierend, im positivsten Sinne radikal und herrlich verrückt. Ich denke, dass wir ein gutes Team waren und auch in Zukunft noch das ein oder andere Mal zusammenkommen werden. Direkt im Anschluss an die Arbeitsphase des Bundesjugendorchesters, die mit einem Konzert in der Berliner Philharmonie beendet wurde, ging es nach Heidelberg zu meinen Akademischen Philharmonikern. Die erste Probe für unser Schostakowitsch – Bruckner Programm stand auf dem Terminplan. Nach einigen Satzproben stand am letzten Wochenende eine Probenphase in Weikersheim an, in der wir dann zum zweiten Mal im Tutti zusammenkamen. Nachdem jetzt die Stücke soweit bekannt sind, geht es an die Detailarbeit, oder um es etwas poetischer zu sagen: an das Schleifen des Diamanten. Von Weikersheim fuhr der Zug nach Halle zur Staatskapelle. Ein Preisträgerkonzert stand auf dem Programm, dessen Solisten in einem Wettbewerb des Musikinstitutes der Universität Halle ermittelt wurden. Die Zusammenarbeit klappte sehr gut, die Solisten haben ihre Aufgabe wunderbar gemeistert, zumal es für einige die erste Möglichkeit in ihrem Leben war mit einem Sinfonieorchester zu spielen. Das Begleiten mit der Staatskapelle war ein großes Vergnügen, da die Musiker mit offenen Augen und Ohren auf der Bühne saßen. Ich möchte mich für die sehr kollegialen und angenehmen Proben bedanken, denn es war wirklich ein gemeinsames Musizieren. Im Moment sitze ich schon wieder im Zug, diesmal auf dem Weg zurück nach Köln. Und was steht da auf dem Programm? Erst mal ausschlafen. Das kritische OrchesterGeschrieben am 5. März 2010Ganz aktuell kann ich berichten, dass ich als einer der vier aktiven Teilnehmer für die “Dirigentenwerkstatt Interaktion” mit dem kritischen Orchester in Berlin ausgewählt wurde. Ich freue mich sehr auf die Proben und mit Sicherheit ineteressanten Erfahrungen mit diesem Ensemble und werde in den nächsten Tagen mehr berichten. Antrittskonzert bei der Akademischen Philharmonie HeidelbergGeschrieben am 19. Februar 2010Unter der eindrucksvollen Leitung des 23jährigen [...] Jesko Sirvend [...] geriet das Konzert [...] zu einem prunkvoll-delikaten Tonereignis diamantener Färbung.Am 15. Januar hatte ich bei der Akademischen Philharmonie Heidelberg mein Antrittskonzert. Zusammen mit der wunderbaren Sopranistin Hye-Sung Na haben wir in der ausverkauften Heidelberger Stadthalle einen tollen Abend erlebt. Im Pressebereich ist die Konzertkritik aus der Rhein-Neckar-Zeitung zu lesen. Ich denke, dass man an diesem Abend gehört hat, dass das Orchester und ich einen gemeinsamen Weg beschritten haben, den es sich im Verlauf des Jahres fortzusetzen lohnt. « Vorherige Einträge | ||||